Programme

 

grundlos glücklich

Konzertlesung mit Texten von Dorothee Sölle

Dorothee Sölle (1929-2003) war eine weltweit bekannte, eine umstrittene, eine unbequeme "Theopoetin". Sie schrieb über sich selbst:
"Glück ist mein Grundgefühl; es trägt mich. Wie der Wind, der mir Flügel wachsen lässt.
Es ist immer schon da...Zum Glück, zum grundlosen Glücklichsein, gehört auch das Staunen.
Etwas zu sehen wie beim ersten Mal...Staunen ist eine Form, das Leben zu lieben..."
Dieses Programm entstand in Zusammenarbeit mit Dorothee Sölle und wurde von uns noch gemeinsam aufgeführt. 

"Viola Gabor macht Dorothee Sölles Werk durch ihre Stimme zu einem echten Vermächtnis"
Der Kirchenbote Schweiz

 

Alegria de vivir - morgen gebe ich zu, dass ich glücklich bin

Literatur und Musik aus Lateinamerika

Hier begebe ich mich - begleitet von Instrumenten und lateinamerikanischen Literaten - auf die Suche nach dem Glück, der Lebensfreude: Alegria de vivir. Für Gabriela Mistral bedeutet dies: "Wenn Du mich anblickst, werd ich schön!" Der ebenfalls chilenische Dichter Pablo Neruda findet sein Glück "in Deinen Händen, die ich nach langer Reise wieder erkannte", während Eduardo Galeano sich abhanden kommt und nur mit einem Trick wieder ins Glück  zurückfindet. Dabei gibt es für seine Großmutter keinen wirklichen Grund für Angst und Sorge, denn "wir sind sterblich nur bis zum ersten Kuss! Das weiß doch jeder, so wenig er auch sonst weiß..." Gioconda Belli hält sich an die "Erreichbaren Genüsse", denn die “Frau lebt nicht vom Brot allein“.
Und so steht einem Abend voller Glück, Liebe und Lebensfreude nichts mehr im Wege - bliebe da nicht immer "ein Rest der Angst"....

 "In ihren Konzerten und Lesungen wird geweint und gelacht, hier werden kühle Konzertsäle plötzlich zu einem sinnlichen Ort für die Seele! Morgen gebe ich zu, dass ich glücklich bin... steht im Untertitel ihres Programms - wir waren es schon heute!"  Fellbacher Anzeiger
 

Engelwärts

Eine literarisch-musikalische Engelsspurensuche.

Einen Engel erkennt man immer erst, wenn er vorübergegangen ist, meint Martin Buber.
Wie aber erkennt man die himmlischen Boten?
An den viel zitierten Flügeln und barocken Formen?
Am Gefühl der Geborgenheit in den engelsgleichen Armen der Liebe?
In einer scheinbar zufälligen Begegnung, die das ganze Leben verändern kann?
Das Rätselhafte und Mystische des Moments, den jeder kennt und anders spürt und benennt,
hat viele Autorinnen und Autoren zu unzähligen Gedichten und Geschichten bewegt.
Einige von ihnen kommen im Programm mit meinem Vater Karlheinz Gabor zu Wort.
Als Vater und Tochter tragen wir das Thema des Abends schon im Nachnamen:
"Gabor" kommt aus dem Ungarischen und heißt übersetzt "Gabriel".
Gemeinsam mit einem weiteren Musiker begeben wir uns auf Engelsspurensuche.

"Welch faszinierende Vortragsweise - Vater und Tochter in einem seltenen und doch oft erträumten Einklang!"  Eine-Welt-Info

 

Herztöne

Herzensangelegenheiten aus aller Welt

Unserem Herzen werden eine ganze Reihe Gemütszustände zugeschrieben, und so haben sich Dichter und Denker aller Zeiten und aller Kontinente mit diesem Organ als Sitz unserer Gefühle beschäftigt.
Während der chilenische Nobelpreisträger Pablo Neruda die Trockenheit des Herzens fürchtet,
fordert Hermann Hesse das Herz des Zuhörers auf, "bei jedem Lebensrufe bereit zu sein, zum Abschied und zum Neubeginne."

Gemeinsam mit einem wechselnden Musiker gestaltet ich diese literarisch-musikalische Denkrichtungen des Herzens, mit internationalen Klängen und Instrumenten, die kein Herz kalt lassen können.

"Sie greift nach Herz und Hand des Zuschauers und nimmt ihn mit in ein Land, das er nur aus seinen Träumen kennt" Bodensee-Agenda

 

Weitere Programme...

zu den unterschiedlichsten Themen liegen entweder bereits vor, oder können auf Anfrage gerne individuell erarbeitet werden.